joomla_at_01

Biene

Seit mich meine Deutschlehrerin in der 5. Klasse von Birnur in “Biene” umbenennt, werde ich selbst von meinen Eltern so gerufen. Als Kind schlucke ich wahllos Tabletten aus dem Medizinschrank und bin deswegen ständig krank.

Mit zwölf verlasse ich mein Elternhaus und komme mager und blessiert in einem katholischen Mädchenheim unter. Bis auf kurze Unterbrechungen an wenigen Wochenenden, in denen ich meine Familie besuchen muß, hilft mir die vorherrschende Struktur im Heim, mich in meinem neuen Leben zurechtzufinden.

Später schließe ich nacheinander eine Ausbildung zur Maler- und Lackiererin und eine weitere zur Kauffrau im Einzelhandel im Einrichtungsbereich ab. Nach meinem missglücktem Versuch, in Paris Fuß zu fassen, versuche ich das Abitur nachzuholen, welches mir ebenfalls nicht gelingen will. Ich halte mich ein Jahr in Nordspanien auf, um mit Freunden ein soziokulturelles Zentrum zu gründen. Anschließend widme ich mich meinem Wunsch, Filme zu machen und beginne 2005 ein Regiestudium an der dffb.

 

 

 

 

"Sollen wir uns die ganze Zeit über Banalitäten unterhalten?"